Le Musée du Vignoble et des Vins d'Alsace KIENTZHEIM - 68




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Geschichte

Der Verein « Les Amis du Musée du Vignoble & des vins » wurde am 22. September 1974 gegründet (Gründungsvorsitzender war Theo Faller).
Begeisterte Freunde der Geschichte des Weinbaus steckten sich
als Vereinsziel, ein Museum zur Ehre der Elsässer Weine zu gründen. Das Elsass hatte noch kein eigenes Weinmuseum; es fehlte unserer Region eine möglichst vollständige Darstellung der Arbeit des Winzers und der dazugehörigen Handwerke (Küferei und Glasverarbeitung). .
 

 

Die Confrérie St. Etienne stellte dem Verein unentgeltlich ein Nebengebäude des Schlosses zur Verfügung. 1978 begannen Ausbau und Einrichtung des Museums, ideal gelegen im Herzen des elsässischen Weinbaugebietes.

Zum kleinen Team der ersten Stunde gesellten sich mehrere Organisationen, die das Vorhaben finanzierten : Caisses Régionales du Crédit Agricole du Haut-Rhin et Bas-Rhin, Union Régionale des Caisses d'Epargne d'Alsace et de Moselle sowie Conseil Interprofessionnel des Vins d'Alsace (CIVA) als Vertretung der großen Familie des Weinbaus.
André Hugel, Nachfolger des 1979 frühzeitig verstorbenen Théo Faller, führte den Ausbau des Museums zu Ende.


Blieb noch die Ausstattung des Museums zu vollbringen : anfangs brachten mehrere Personen Gegenstände und Werkzeuge, so dass man das Museum Ende Juni 1980 eröffnen konnte. Dann kamen aus der ganzen Region Spenden und Leihgaben hinzu, die die Kollektion vorteilhaft vervollständigten.
Neben den großzügigen Spendern und Leihgebern haben weitere Personen ihre Verbundenheit mit der Geschichte des Weinbaus dadurch bekundet, dass sie Mitglied des Vereins der Museumsfreunde wurden.




Beschreibung

Was entdeckt der Besucher auf den 300 m² des Museums ?

Im Erdgeschoss sind die größeren Gegenstände untergebracht. So konnte ein Weinkeller nachgebildet werden, mit Fässern unterschiedlichen Fassungsvermögens (8 bis 35 hl), mit dem nötigen Werkzeug zur Arbeit im Keller (Bottiche, Weinkrüge, Fasshähne), zwei Keltern mit Holzspindel aus den Jahren 1640 bis 1716. Weiterhin geben ein Traubenwagen mit seinen Tragebütten und Bottichen dem Besucher einen besseren Einblick in die Arbeit des Winzers bei der Traubenlese.

 

Eine kleine fahrbare Kelter auf vier hölzernen Rädern ging früher während der Weinlese von Hof zu Hof; sie soll daran erinnern, dass die Rebe überall vorkam, auch in den Gebieten, in denen eher Getreide angebaut wurde.
Ein tragbarer Brennkessel aus den 1930er Jahren erinnert an die Wichtigkeit der Destillation (das Schnapsbrennen) zur Zeit unserer Vorfahren.


 
Die erste Etage ist der Arbeit des Winzers und der angrenzenden Berufe gewidmet. Hacken, Spitzhacken, Pflüge, sind einige der ausgestellten Werkzeuge, die der Winzer im Weinbau einsetzt.

Die Kunst des Küfers, eng mit dem Weinbau verbunden, ist dargestellt durch eine Sammlung von Werkzeugen, deren größter Teil aus der Böttcherei J.B. Mandres aus Ammerschwihr stammt.

Die Glasverarbeitung ist nicht vergessen: Gläser, Krüge und Flaschen zeigen den Entwicklungsverlauf über die Jahrhunderte hinweg. Landkarten und Unterlagen veranschaulichen die verschiedenen Transportwege zur Weinausfuhr unserer Weine nach West- und Osteuropa.

Eine video von 16 mn begleidet Sie entlang der Weinstrasse, Boden und Rebsorten.

Die zweite Etage ist eher der technischen Seite des Weinbaus gewidmet.

Der größte Teil der Gegenstände stammt aus dem 19. und dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Eine Reihe von Weinpumpen, die älteste davon aus dem Jahre 1885, erlaubt es dem Besucher, die Entwicklung über die letzten 100 Jahre zu verfolgen. Das gilt auch für die Spritz- und Schwefelgeräte.

Auf dem Gebiet der Bekämpfung der Pilzkrankheiten und besonders der Bekämpfung der Reblaus, liefert eine Vielzahl von Unterlagen und Fotos einen ziemlich umfassenden Einblick in die früher angewandten Verfahren.

 

Die Kellereiarbeit ist nicht vergessen worden. In diesem Bereich dokumentieren Filter-, Abfüll-, Verschließgeräte und Kapselaufsetzer diesen Aspekt für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Dieses Museum bezieht sich auf das Elsass. Es ist eine Huldigung der heutigen Generation an alle elsässischen Winzer die durch ihre Arbeit und ihren Mut dem Weinbau sein Adelsbrief gegeben haben. In diesem Museum des Weinbaus und der Elsässer Weine haben sogar die leblosen Dinge eine Seele, eine besondere Stimmung geht davon aus. Einen Besuch des Museums im Dreieck zwischen Kaysersberg, Sigolsheim und Ammerschwihr sollten Sie auf keinen Fall verpassen.
 

 
 
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