Le Musée du Vignoble et des Vins d'Alsace KIENTZHEIM - 68




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Veranstaltungen in Kientzheim Kaysersberg und Sigolsheim
























 

 

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Geschichte der Stadt KIENTZHEIM

Chonesheim wurde schon im 7. Jahrhundert erwähnt. Die Abtei Fulda hatte hier Besitztümer schon 785, und die Abtei „St. Félix und Ste Regula“ aus Zürich ab 920.

Dir Ortschaft ging von Hand zu Hand : die Grafen von Eguisheim, die Grafen von Dabo, die Familie von Ferrette (Pfirt), die Lehnsherrschaft von Hohlandsburg, die den Habsburgern und danach den Ribeaupierre zukam.

Im Jahr 1374 wurde der Ort von Erzherzog Leopold von Östereich zur Stadt erhoben. Der Marktflecken ließ eine Stadtmauer errichten und hielt Märkte und Messen.
 

 

Nach den Grafen von Lupfen gingen die Besitztümer an Lazarus von Schwendi, der den Sitz seines Lehens hierher verlegte, die Stadtmauer weiter befestigte und das Schloss, den heutigen Sitz der Confrérie St. Etienne, errichten ließ.

Nach der Französischen Revolution wurde Kientzheim eine freie, eigenständige Stadt die sich als Weinbauort weiter entwickelte.

Während der Kampfhandlungen Ende 1944 wurden 70% der Gebäude zerbombt, darunter das Schloss Reichenstein, Besitz des Baron von Türckheim. In dem darauffolgenden Großbrand wurde das reichhaltige alte Archiv von Kientzheim vernichtet.

Aber die Bürger wussten ihre Häuser zu restaurieren, ohne dabei den ursprünglichen Charakter der Stadt zu verändern, der heute hervorgehoben wird durch das Pflaster und die Wasserrinnen in der Grand'Rue.




Das Stadtwappen

Das Stadtwappen stammt aus dem XV. Jahrhundert .

Man denkt, dass der Bär eine Anspielung auf die Kraft und den Stolz des Tieres ist, da es in den Wäldern der Umgebung lebte (der letzte Bär wurde anfangs des 17. Jahrhunderts erlegt) . Im Armorial Général de France des Sonnenkönigs wurde er durch einen Wasserspaniel ersetzt und erst 1979 wieder rehabilitiert.





Denkmäler

Bis auf einige Durchgänge, die den Verkehr ermöglichen, ist Kientzheim noch immer von 1,6 km Stadtmauer umgeben, die unter Denkmalschutz steht. Ein Spazierweg entlang des Wassergrabens erlaubt es, das Dorf unter einer Allee von Kirschbäumen zu umwandern (auch für behinderte Personen zugänglich).

In der Pfarrkirche werden die Grabsteine der Herren von Schwendi aufbewahrt und in der Kapelle „ St Felix und Ste Regula“ eine Kollektion Votivbilder aus der Zeit, als Kientzheim eine bekannte Marienpilgerstätte war.

Im Eingang des Rathauses finden Sie eine Reihe alter Feuerwehrpumpen der Ortsfeuerwehr – und die öffentlichen Toiletten.

An der Ortsausfahrt in Richtung Kaysersberg steht der „Char Renard“, ein Panzer, der an die schlimmen Befreiungskämpfe im Dezember 1944 erinnert. Das Denkmal und die Stelen mahnen an das Opfer der Kämpfer der
„5ème D.B.“, der 5 ème Division Blindée , die 5. Panzerdivision.



Das Pflaster

Der Belag der Hauptstraße war marode.
Der Gemeinderat hat den Beschluss gefasst, diesen Belag durch Pflastersteine zu ersetzen, und entschied sich für Porphyrstein aus dem Trentino (Norditalien).

Die Bauarbeiten sind von 2002 bis 2007 in drei Abschnitten durchgeführt worden.

Die 550000 Pflastersteine hat Christophe LAENGER in Handarbeit verlegt !

Auf ihre von Natur aus glatte Kante verlegt, sind diese Steine viel leiser als andere Pflastersteine. Dazu kommt, dass die äußere Härte sie gegen Frost und Öl weniger empfindlich macht.

Gleichzeitig hat man die früheren Bächlein, die der Hauptstraße Leben und Frische bringen, wieder in Betrieb genommen. Das Wasser kommt aus dem Mühlenkanal und kehrt wieder dort hin am Ausgang des Dorfes.

Als Anerkennung für die gute Arbeit wurde Herr Christophe LAENGER zum „Ehrenbürger der Stadt Kientzheim“ ernannt.




Die großen Ereignisse in der Gemeinde im XX. Jahrhundert

• 11. September 1911 : Zerstörung des ehemaligen „Badehaus“ durch Blitzeinschlag.
• 12. Juli 1934 : Zerstörung des westlichen Teils der Stadt (11 Wohnhäuser) durch Großbrand.
• 18 juin 1940 : Die Deutschen besetzen die Stadt.
• 9. Dezember 1944 : Großfeuer und Zerstörung des Schlosses Reichenstein, in dem das Stadtarchiv untergebracht war.
• 17. Dezember 1944 : Befreiung von Kientzheim
• 1952 : Umgehungsstraße von Kientzheim, auf der Trasse der ehemaligen „ Kaysersberger Talbahn“.
• 1953-1954 : Restaurierung des Turmes der Pfarrkirche.
• 1955 : Gründung der « Société coopérative vinicole », der Winzergenossenschaft. 
• 1958 – 1961 : Bau der Kanalisation.
• 1962 – 1963 : Restaurierung der Kapelle „ St Felix und Ste Regula“.
• 6. Februar 1966 : Der „Char Renard“ wird das Denkmal der 5ème D.B.
• 1975 : Die Confrérie St. Etienne kauft das Schloss .
• 1974 – 1976 :   Herr AMBROSELLI restauriert 112 Votivbilder.
• 23. u. 25. Juni 1978 : Hundertjahrfeier der Gründung der örtlichen Feuerwehr.
• 1980 : Gründung des «  Musée du Vignoble et des Vins d'Alsace ».
• 1981 : Erweiterung des Rathauses.
• 1984 : Errichtung des Brunnens auf dem „ Place du Lieutenant Dutilh“.
• 1986 : Kauf des Frauenklosters « Sacré Cœur » durch das Département du Haut-Rhin.
• 1997 : Bau des neuen Schulkomplexes.
• 2002 - 2004 : Ausbau der „Grand'rue“, der Hauptstraße.




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